Digitalisierung und technologische Innovation braucht einen offenen, fundierten und verantwortungsvollen Dialog mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft. Als Unternehmen der IT- und Digitalbranche bringen wir unsere Perspektiven in politische und regulatorische Debatten ein – transparent, sachorientiert und mit dem Anspruch, einen Beitrag zu tragfähigen Lösungen zu leisten.
Verantwortungsvolle Interessenvertretung ist für uns ein Teil gelebter demokratischer Kultur. Denn gute politische Entscheidungen entstehen dort, wo unterschiedliche Perspektiven gehört, Fachwissen eingebracht und Folgen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft gemeinsam bedacht werden. Gerade in Zeiten von durchgehender Digitalisierung, dem wachsenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Fragen in Bezug auf Cybersicherheit und digitaler Souveränität und innovativen Technologien wie dem Quantencomputing, ist dieser Austausch wichtiger denn je.
Für Fsas Technologies bedeutet Interessenvertretung daher mehr als die Vertretung eigener Anliegen. Es geht auch um die Frage, wie Deutschland und Europa als Technologie- und Wirtschaftsstandorte wettbewerbsfähig bleiben, wie digitale Infrastrukturen resilient und sicher gestaltet werden können und wie Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammen gedacht werden. Ein starker Standort braucht verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionen in Zukunftstechnologien, praxisnahe Regulierung und einen engen Austausch zwischen öffentlichem und privatem Sektor.
Wir verstehen Public Affairs deshalb als Brücke: zwischen technologischer Praxis und politischer Gestaltung, zwischen unternehmerischer Erfahrung und gesellschaftlicher Verantwortung. Unser Ziel ist ein konstruktiver Dialog, der Transparenz schafft, Vertrauen stärkt und den digitalen Wandel im Sinne von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft voranbringt.
Wir gestalten unsere Arbeit transparent:
Wir haben für uns selbst folgende Richtlinien und Leitplanken festgelegt: Verhaltenskodex.
Unser Engagement in verschiedenen Verbänden ist für uns ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Interessenvertretung. Der Austausch in starken Branchennetzwerken ermöglicht es, technologische Entwicklungen, regulatorische Vorhaben und standortpolitische Fragen gemeinsam mit anderen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren und einzuordnen. So bringen wir unsere Praxiserfahrung ein, nehmen Impulse aus dem Markt auf und unterstützen den Dialog zu zukunftsfähigen Rahmenbedingungen für Digitalisierung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
22. April 2026 - Technologie entsteht durch Menschen – und Verantwortung. Daher ist die Voraussetzung für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz Diversity - Vielfalt in den Daten und bei den Menschen, die die Modelle gestalten, trainieren und in die breite Anwendung bringen. Mehr Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und ihnen die Digitalisierung näher zu bringen ist daher heute wichtiger denn je. Darüber sprachen wir bei der Auftaktveranstaltung für den Girls'Day im Bundeskanzleramt mit den Schülerinnen und Bundeskanzler Friedrich Merz.
12. Februar 2026 - Wie stellen sich Digital Natives den Kontakt mit Verwaltung und Behörden vor? Wie sieht für sie ein vollständig digitaler, transparenter und nachvollziehbarer Prozess aus, der auch die Mitarbeitenden in den Ämtern vor Ort unterstützt? Diese Fragen haben wir den Studierenden bei der 6. Digital Future Challenge gestellt, die jährlich von der Initiative D21 und der Deloitte Stiftung ausgerichtet wird. Neben vielen gut durchdachten Ideen durfte sich am Ende das Team #Ankommen vom KIT über den 1. Platz freuen mit ihrem Prototypen zur Beantragung von Aufenthaltsgenehmigungen.
7. Oktober 2025 - Im Oktober durften wir Gastgeber eines besonderen Abends sein: Unser Deutsch-Japanischer Netzwerkabend im Samurai Museum Berlin unter dem Motto eine „Neue Ära der Zusammenarbeit in der Digitalpolitik“. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Jarzombek, dem Botschaftsgesandten Mitsuru Kodaira und Christian Leutner, Head of Fsas Technologies Europe sowie weiteren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sprachen wir über die Chancen einer wertebasierten, digitalen Partnerschaft zwischen Deutschland und Japan.
Fsas Technologies beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum: Digitale Souveränität und resiliente Infrastrukturen im Fokus
2. Juni 2026 - Drei Tage voller Impulse, Austausch und neuer Perspektiven: Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) in Bad Saarow diskutierten führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die neue globale (Un)Ordnung und die Frage, wie Deutschland und Europa ihre Souveränität stärken können.
Für Fsas Technologies brachte Santosh Wadwa die Perspektive eines Technologieunternehmens ein, das sich mit digitalen Infrastrukturen, wirtschaftlicher Resilienz und souveränen IT-Lösungen befasst. In einem hochkarätig besetzten Panel mit Prof. Dr. Rainer Bernnat, Jacqueline Casini, Dirk Panter, Markus Moeller und Matthias Johannes Wachter stand im Mittelpunkt, wie Europa seine Handlungsfähigkeit in kritischen technologischen Bereichen sichern und weiter ausbauen kann.
Besonders deutlich wurde: Digitale Souveränität ist kein abstraktes Zukunftsthema, sondern eine konkrete Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Vertrauen. Fsas Technologies sieht sich dabei als Partner für Unternehmen, Verwaltung und Politik, um belastbare technologische Grundlagen für ein resilientes Europa zu schaffen.
8. Mai 2026 - Auch beim 19. eGovernment Summit vom 7. - 8.5.26 in Brandenburg waren wir wieder mit dabei. Dabei zeigte sich: In der Verwaltungsdigitalisierung gibt es viel Reformwillen und Tempo, aber noch kein einheitliches Zielbild. Zwischen „einfach machen“, digitalen Basisstrukturen, Souveränität, NOOTS, EUDI-Wallet und KI-Agenten wurde deutlich, dass die Modernisierung nur gelingt, wenn Bund, Länder, Kommunen und Mitarbeitende gemeinsam tragfähige Strukturen schaffen. Der eigentliche Küchenzuruf: Die Verwaltung will endlich ins Machen kommen – muss dafür aber aus Einzelprojekten belastbare, gemeinsame Strukturen machen.
24. Februar 2026 - Anlässlich des Geburtstags Seiner Majestät des Kaisers von Japan durften wir beim offiziellen Empfang in der Japanischen Botschaft in Berlin technologische Innovationen präsentieren.
Der Abend würdigte die engen politischen, wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland. In den Redebeiträgen wurde deutlich, wie wichtig diese Partnerschaft gerade in Zeiten geopolitischer Veränderungen und wachsender Debatten um digitale und technologische Souveränität ist.
Im Mittelpunkt unserer Gespräche standen insbesondere Quantentechnologien, High Performance Computing und die Frage, wie Deutschland, Japan, Industrie, Forschung und Politik gemeinsam Zukunftstechnologien voranbringen können. Der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Ministerien, Wirtschaft und Wissenschaft zeigte: Technologie ist nie nur Technik. Sie ist Vertrauensfrage, Partnerschaft und gemeinsame Vision.
Vielen Dank an die Japanische Botschaft in Berlin für die Einladung und den inspirierenden Abend. Wir freuen uns darauf, die deutsch-japanische Innovationspartnerschaft weiter aktiv mitzugestalten.
27. Januar 2026 - Desinformation gefährdet Vertrauen – in Informationen, Institutionen, Unternehmen und demokratische Prozesse. Bei einer Veranstaltung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. im Rahmen der Bayern-Allianz gegen Desinformation diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie Fake News, Deepfakes und manipulative Inhalte wirksam erkannt und eingedämmt werden können.
Für Fsas Technologies brachte Santosh Wadwa die Perspektive eines Technologieunternehmens ein. In einem Panel mit Franziska Hilger und Wieland Holfelder sprach er über die Verantwortung von Unternehmen, Mitarbeitende zu sensibilisieren, technologische Schutzmechanismen bereitzustellen und Organisationen im Umgang mit Desinformation zu unterstützen.
Fsas Technologies versteht den Kampf gegen Desinformation als gemeinsame Aufgabe von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Als aktives Mitglied der Bayern-Allianz gegen Desinformation setzt sich das Unternehmen dafür ein, Unternehmen besser vor Fake News zu schützen und zugleich Vertrauen, digitale Integrität und demokratische Resilienz zu stärken. Und auch im internationalen Kontext engagiert sich Fujitsu in verschiedenen technologischen Initiativen um der Verbreitung von falschen Informationen entgegen zu wirken.
Die Veranstaltung machte deutlich: Technologieunternehmen sind nicht nur Teil der digitalen Öffentlichkeit, sondern auch Teil der Lösung – durch Aufklärung, verantwortungsvolle KI und konkrete Instrumente gegen manipulative Informationskampagnen. Zum Blogbeitrag.
13. November 2025 - Um Europas Abhängigkeit von digitalen Technologien und Services aus dem Ausland zu verringern, haben Deutschland und Frankreich den Gipfel für europäische digitale Souveränität ins Leben gerufen, der am 18. November 2025 in Berlin stattfand. Im Vorfeld befragte der Digitalverband Bitkom repräsentativ mehr als 600 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten dazu, wie stark sie von ausländischen Technologien und Services abhängig sind – und welche Risiken sie damit verbinden.
22. September 2025 - Der eGovernment MONITOR 2025 zeigt: Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an eine moderne digitale Verwaltung sind hoch – doch der wahrgenommene Nutzen bleibt bislang hinter den Möglichkeiten zurück. Zwar ist die Bereitschaft zur Nutzung digitaler Verwaltungsleistungen vorhanden - die Mehrheit der Befragten würden sogar für "Digital Only" plädieren, viele Angebote werden jedoch noch nicht als einfach, zuverlässig und alltagstauglich genug erlebt.
Noch immer erledigt ein erheblicher Teil der Bevölkerung Behördenangelegenheiten vollständig offline. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass digitale Angebote Vertrauen in staatliche Leistungsfähigkeit stärken können, wenn sie Prozesse spürbar vereinfachen, sicher funktionieren und konsequent an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sind.
Fsas Technologies unterstützt den eGovernment MONITOR seit vielen Jahren als zuverlässiger Partner und unterstreicht damit die Bedeutung leistungsfähiger, resilienter und souveräner digitaler Infrastrukturen für einen modernen Staat. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für Politik, Verwaltung und Technologiepartner, um digitale Verwaltungsleistungen nicht nur bereitzustellen, sondern wirksam in die Breite zu bringen.
2. Juli 2025 - Wie selbstständig ist Deutschland zwischen amerikanischer Abhängigkeit, asiatischen Lieferketten und geopolitischem Druck? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Panels „Digitale Souveränität in der Krise“ auf dem Fsas Technologies Summit 2025 in München.
Unter der Moderation von Isabel Netzband diskutierten Prof. Dr. Marcus Keupp, Lisa Marie Ullrich, Benno Zollner und Silke Tessmann-Storch über die strategische Bedeutung digitaler Souveränität für Wirtschaft und Staat. Im Fokus standen globale Abhängigkeiten von IT-Infrastrukturen und Softwarelösungen, die Auswirkungen von Handelskonflikten und Zöllen sowie die Frage, wie Unternehmen und öffentliche Hand ihre digitale Resilienz konkret stärken können.
Das Panel machte deutlich: Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Handlungsfähigkeit und Wahlfreiheit. Europa braucht belastbare IT-Lieferketten, vertrauenswürdige Infrastrukturen und strategische Partnerschaften, um auch in Krisenzeiten entscheidungsfähig zu bleiben.
Fsas Technologies setzte mit dem Summit ein klares Zeichen: Souveräne, sichere und resiliente IT ist ein zentraler Baustein für Wettbewerbsfähigkeit, öffentliche Handlungsfähigkeit und gesellschaftliche Sicherheit. Impuls und Panel hier in voller Länge.
20. Mai 2025 - Wie wird der Staat digitaler, schneller und wirtschaftsfreundlicher? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Panels „Digitaler, schneller, wirtschaftsfreundlicher: Wie gelingt die Staatsreform?“ auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2025 in Bad Saarow.
Unter der Moderation von Sascha Hingst diskutierten Dr. Thomas de Maizière, Daniel Keller, Kristian Kirpal, Dr. Katrin Leonhardt und Santosh Wadwa, Vice President – Head of Platform Business Germany bei Fsas Technologies, über Wege zu weniger Bürokratie, effizienteren Verwaltungsprozessen und einem Staat, der Unternehmen besser unterstützt.
Für Fsas Technologies brachte Santosh Wadwa die Perspektive eines Technologieunternehmens ein: Bürokratieabbau und Verwaltungsmodernisierung gelingen nicht allein durch neue Regeln, sondern durch leistungsfähige, sichere und nutzerorientierte digitale Infrastrukturen. Unternehmen können dabei wichtige Impulse geben – etwa durch technologische Lösungen, Praxiserfahrung aus Transformationsprojekten und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand. Zum Panel.
26. November 2024 - Digitale Zwillinge können Städte und Unternehmen dabei unterstützen, komplexe Prozesse besser zu verstehen, vorausschauend zu planen und Ressourcen effizienter einzusetzen. Der gemeinsame Denkimpuls „Digitale Zwillinge: vernetzt, vorausschauend – aber auch nachhaltig?“ der Initiative D21 mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zeigt: Die Technologie bietet große Chancen für Nachhaltigkeit, Resilienz und Innovation – wenn sie bewusst und bedarfsgerecht eingesetzt wird.
Der Fsas-Technologies-Beitrag greift diese Perspektive auf und macht deutlich, wie digitale Zwillinge in der Praxis wirken können: etwa im Katastrophenschutz, im Verkehrsmanagement oder bei der Optimierung von Energieanlagen. Gleichzeitig betont Fsas Technologies, dass digitale Zwillinge selbst Ressourcen benötigen – von Sensorik über Datenübertragung bis hin zu Rechenleistung. Entscheidend sind daher effiziente Modellierung, nachhaltige IT-Infrastrukturen, standardisierte Datenformate und ein klarer Blick auf die gesamte Ökobilanz.
Für Kommunen und Unternehmen entsteht daraus ein konkreter Handlungsauftrag: Digitale Zwillinge sollten nicht als Selbstzweck verstanden werden, sondern als strategisches Werkzeug für bessere Entscheidungen, nachhaltigere Prozesse und zukunftsfähige digitale Wertschöpfung. Mehr Einschätzungen dafür finden Sie hier.
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